Über die Welt und ihre Bewohner

Die Völker der Synten

Die Zwischenwesen, sie nennen sich selbst Synten, kamen nach der Zerstörung Ruijas zu den Menschen nach Vvasta. Aber viele von ihnen wandelten bereits davor zwischen den Welten und selbst die hohen Gottheiten können zu ihnen gezählt werden. So viele verschiedene Synten existieren, eingeteilt nach dem Muster ihrer Seele, und doch sind sie alle eins. Mag es denn sein, dass die Menschen eigentlich auch nur ein verlorenes Stück in diesem System sind?

Die verschiedenen Synten

Als Synten werden die ehemaligen Völker Ruijas und anderer Welten bezeichnet. Sie unterscheiden sich von den Menschen hauptäschlich durch ihre starke Verbindung zur Magie, auch wenn längst nicht alle aktiv über welche verfügen.

Einteilung zum Seelengrad

Das klassische Einteilungssystem erfolgt über den Seelengrad. Je nachdem, ob die Energie ihren Ursprung eher in Gäas Schimmer oder Yarrs Schemen findet, werden die Synten als Lithan oder Drakar bezeichnet, was sich in Hell und Dunkel übersetzen lässt. Die Menschen nennen sie Lichtwesen und Dämonen. Dazwischen gibt es aber auch viele neutrale Synten, deren Seelen entweder nicht stark auf eine Seite ausschlagen, oder deren Völker sich explizit nicht einer Seite zuordnen wollen. Zusätzlich zum Ton wird auch der Stärkegrad gemessen. Am einen Ende dieses Spektrums befinden sich die Synten ohne starke und aktive Magie, die oft als nieder angesehen werden. Am anderen Ende befinden sich die Synten mit besonders starker Magie, die als Zeitlose bezeichnet werden. Ihre Körper scheinem einem normalen Alterungsprozess entkommen zu sein und sie können Magie frei in vielen verschiedenen Formen anwenden. Dazwischen befinden sich alle magischen Wesen, die noch nicht als zeitlos gelten, aber aktiv und effektiv ihre meistens in einem Element verankerte Magie nutzen.

Diese Einteilung wird von einigen Völkern kritisiert, weil sie viele Vorurteile mit sich bringt und die Synten mehr voneinander trennt als eint. Auch bestehen innerhalb einzelner Völker Variationen im Spektrum, die vom System ignoriert werden.

Die sechzehn Familien

Dieses System versucht die Synten nicht nach dem Seelengrad, sondern nach Eigenschaften wie der Form ihrer Magie, ihrer möglichen Verwandtschaft mit anderen und auch kulturellen und politischen Standpunkten zu gruppieren. Einige Familien haben eine eindeutige Position auf dem Raster der klassischen Einteilung, andere verstreuen sich darauf. Die Herkunft des Systems ist nicht ganz klar und man vermutet, dass einige Familien, besonders die stärker durchmischten, als Reaktion auf bereits bestehende Gruppierungen entstanden sind. 

Auch bei dieser Einteilung existieren Reibungen untereinander, denn einige Völker lassen sich nicht gern kategorisieren, jedoch entfernt es einen Teil des Machtgefälles, weswegen gerade in neueren Zeiten viele Völker es bevorzugen.

Ein Beispiel: Die Gottheiten

Im Seelengrad-System teilen sich die Gottheiten als zwei Pole zwischen den Lithadreyllen und den Drakdreyllen auf. Jedoch ist unklar, ob die Gottheiten tatsächlich dahin gehören, da sie nicht nur zeitlos, sondern tatsächlich unsterblich sind. Im System der Familien sind sie alle zusammen in einer Familie untergebracht, selbst wenn sie sich teilweise als Gegner ansehen. 

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