Über die Welt und ihre Bewohner

Natürlich sind längst nicht alle Zwischenwesen uns Menschen in der Gestalt ähnlich, auch wenn viele das vorzutäuschen versuchen. Ganz deutlich anderer Herkunft sind aber die Bestien, in manchen Fällen grauenhafte Monster, in anderen wunderschöne Kreaturen voller Güte.

Skaren

Die Skaren, wortwörtlich übersetzt "Kreaturen", sind die wahren Bestien unter den Zwischenwesen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Familien besitzen ihre Mitglieder überhaupt keine humanoide Formen und werden darum auch als magische Tiere oder die Tiere Ruijas bezeichnet. Dabei ist aber anzumerken, dass nicht jedes magisches Tier sofort zu der Familie gehört. Die Skaren besitzen eine beständige Anzahl, eine besonders hohe Intelligenz und haben vor allem viel Bedeutung.

Enkolanar [Elementarpferde | Götterpferde]

Die Enkolanar bilden ihrer göttlichen Ursprünge wegen eine ganz besondere Kategorie unter den Bestien. Das Enkolan besitzt immer die Form eines Pferdes, das genaue Aussehen und die Fähigkeiten dieses Pferdes sind aber von der Unterart abhängig. Angeblich entstanden die ersten Enkolanar, als sich nach der Geburt Läkes mehrere Gottheiten um die Patenschaft für das Kind bemühten. Die Lichtgöttin Laana, die als Symboltier das Pferd besitzt, erschuf zu Läkes Ehren das Hellan, das Sonnenpferd, dessen magisches Horn über Heilkräfte verfügt und alle bezaubert. Shanley, Gott der Lüfte, erfuhr im Voraus davon und änderte darauf aus Unsicherheit seine Pläne. Er erschuf das Skilan, das Himmelspferd, das mit seinen grossen Flügeln über die Wolken reiten kann. Bald erfuhren auch Sena, die Göttin der Gewässer, und Vipka, Göttin des Feuers, von allem und erschufen das Lanlaun und das Flanlank. Das Wasserpferd ist wild und listig und das Feuerpferd voller Energie und Kraft. Lediglich die Erdgöttin Glann behielt ihr ursprüngliches Geschenk, welches dann auch von dem jungen Läke gewählt wurde. Die anderen Götter entliessen die Hellanar, Skilanar, Lanlaunar und Flanlankar daraufhin in die Welten, wo sie bald einen hohen Stellenwert und viel Beachtung unter den Sterblichen fanden. 


Skargin [Riesige Tiere | Kreaturen]

Es kann immer mal wieder passieren, dass ein gewöhliches Tier mit Magie in Kontakt kommt oder durch andere Umstände besonders wird. Diese einzelnen Kreaturen kann man vielleicht als Monster bezeichnen, wird jedoch aus einer einzelnen Kreatur ein ganzes Volk, dann erst reden die Synten von einer Art der Skargin. Das riesig muss sich bei einem einzelnen Skargil nicht unbedingt auf seine Körpergrösse beziehen, oft ist damit auch die Gefahr gemeint, die so ein Wesen erzeugen kann. Es gibt zu viele verschiedene Skargin, um sie alle einzeln aufzuzählen. Beispiele sind die Aradenge und die Aradepse, Spinnen von enormer Grösse und Intelligenz, der Osgad, eine düstere Ratte, die sich von Leichen auf Schlachtfeldern ernährt und spürt, wenn bald Blut vergossen wird, oder auch die Fiulzo, eine riesige Schnecke, die Unmengen an Dingen verschlingen kann und deren Magen darum für magische Taschen gebraucht wird. Oft werden auch andere Kreaturen dieser Gruppe zugeordnet, die Skargin sind aber die Kreaturen, die den Tieren am nächsten sind und darum auch vor allem unter sich bleiben.


Synkan [Zwischentiere | Mischwesen]

Bei den Mischwesen handelt es sich um Kreaturen, die an gewisse Tiere erinnern, sich aber doch deutlich davon unterscheiden. Ein Synkar ist besonders intelligent und mischt sich manchmal unter humanoide Völker oder versteckt sich gleich absichtlich vor ihnen, um Spiele mit ihnen zu treiben. Viele von ihnen sind in der Lage zu sprechen. Es ist darum unklar, ob die Synkan einst Tiere waren, die unter magischen Einflüssen entstanden sind, oder wie andere Völker auch direkt als selbstständige Wesen entstanden sind. Einige bekannte Beispiele sind der Schaira, der als Eier- oder auch Glückshase bekannt ist, der Schaschlik, der sprechende und gierige Hund, sowie die Skattira, die neugierige, fliegende Katze.


Waorar [Über den Tieren | Drachen]

Die Zwischenwesen sind der Überzeugung, dass die Drachen die höchsten Tiere und das Bindestück zwischen rein instinktiv gesteuerten und denkenden Wesen bilden. Sie werden darum als ein eigenes Volk gezählt und in grossen Ehren gehalten, auch wenn nur die ältesten von ihnen die Fähigkeit besitzen, Sprache zu verstehen und anzuwenden. Der Waor wird auch als Symboltier der Göttin der reinen Magie Qarunda angesehen, da er nicht oft nur selbst welche verwenden kann, sondern seine Schuppen eines der wenigen, besonders bekannten Dinge sind, die fremde Magie vollkommen blockieren und abschirmen. Drachenschuppen sind darum sehr gefragt, aber auch aus anderen Gründen werden Drachen manchmal gejagt, manchmal verehrt und manchmal sogar als Nutztiere gehalten. Sie werden in vier Untergruppen geteilt, die nach den Grundelementen benannt wurden: Die Waorewan, Waorfan, Waorluven und Waormun. Ein  Beispiel für einen Waorewa ist die Seeschlange in den Tiefen der Meere. Ein Beispiel für einen Waorfam ist der Salamander aus den Feuern von Vulkanen. Ein Beispiel für einen Waorluve ist der Wyvern auf den höchsten Klippen. Ein Beispiel für einen Waormur ist der Lindwurm unter den Wurzeln der ältesten Bäume.

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