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In die Existenz gebracht, allein um die Göttern und somit auch den Lauf der Welten zu unterstützen, sind die Diener. Wie muss es sein, unsterblich, aber nicht mächtig zu sein? Sind sie vollkommen erfüllt, weil sie ihren Zweck im Gegensatz zu den Sterblichen kennen, oder wären sie gern wie wir, ohne Sinn, aber frei?

Sirrisdan

Die Sirrisdan, wortwörtlich übersetzt "Diener der Erschaffer", sind Wesen, deren ganzen Zweck darin liegt, die Unsterblichen zu unterstützen. Viele von ihnen wurden direkt von den Gottheiten erschaffen, einige waren auch Sterbliche, die ihrer Treue wegen zu solchen Wesen gemacht wurden. Manche von ihnen leben direkt bei den Göttern, jedoch sind ihnen nur kleine Aufgaben und wenig Verantwortung aufgetragen und sie werden nicht angebetet.

Duinan [Überreichen der Heimat | Gefährten der Götter]

Es kann vorkommen, dass Gottheiten Wesen, denen sie besonders gut gewillt sind, die Unsterblichkeit anbieten. Nehmen die Wesen das an, gehören sie dann zum Hof der Gottheit, können bei ihr ohne Sorgen in Überfluss und Wundern leben und ihre Seele erhält den vollen Zugang zur passenden Magie. Die Duinan übernehmen manchmal Aufgaben für die Götter, jedoch verzichten sie selbst auf einen Platz im Pantheon und ihre Macht bleibt auch vollkommen abhängig von der Gunst ihrer Gottheit. Eine Duina, die von ihrer Gottheit  verstossen wurde, ist darum dazu verurteilt, für ewig ohne Ziel, Einfluss und Erlösung zwischen den Welten zu wandeln. 


Sirriskyn [Hohe Diener | Helfer der Götter]

Die hohen Diener sind künstlich geschaffene Wesen, meistens in einer humanoiden Form. Von den niederen Dienern unterscheidet sie, dass sie tatsächlich eine eigene Seele besitzen und deswegen auch eigenständig denken und bestimmte Bedürfnisse und Gefühle verspüren können, auch wenn diese manchmal stark davon abweichen, was Sterbliche erwarten mögen. Eine Sirriskyl kann bereits sehr wichtige Aufgaben für die Götter übernehmen und auch in ihrem Namen in anderen Welten erscheinen und agieren sowie relativ frei mächtige Magie nutzen. Es heisst, man erkennt Sirriskyn an ihren wie reines Metall schimmernden Augen. Gehören sie zu den Zaezhan, sind sie silbern oder selten golden, gehören sie zu den Karosyarran, sind sie kupfern. Sie besitzen auch zwei passende kleine Ringe aus dem reinen Metall, die sie meistens durch die Ohrmuschel gestochen haben, damit sie nicht gestohlen werden können. Sie stellen die Verbindung zu den Götterwelten dar und ohne sie können die Sirriskyn angeblich nicht mehr zurück und müssen dem neuen Besitzer einen Gefallen schulden.


Sirrisnun [Niedere Diener | Hüllen der Götter]

Die niederen Diener sind mit einem Zauber gefüllte Körper, manchmal in humanoider, manchmal in tierischer Gestalt. Es ist umstritten, ob sie als ein lebendiges Volk bezeichnet werden können, oder nur eines imitieren. Sie können sich bewegen, essen, trinken und mit anderen kommunizieren, aber sie besitzen keine eigenen Bedürfnisse und Seelen. Eine Sirrisnuv übernimmt typischerweise sehr einfache Aufgaben und agiert hauptsächlich innerhalb der Götterdimensionen. Es heisst, man erkennt Sirrisnun an ihren wie reines Metall schimmernden Augen. Gehören sie zu den Zaezhan, sind sie silbern oder selten golden, gehören sie zu den Karosyarran, sind sie kupfern. Sie tragen auch einen passenden kleinen Ring irgendwo am Körper aus dem reinen Metall. Stiehlt man diesen, so heisst es, wird man der neue Meister des Zauberwesens.

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