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Oft unsichtbar und doch von grossen Nutzen oder noch grösserem Ärger, so präsentiert sich das kleine Volk. Sie sind vielfältige Segen und Plagen und selbst die anderen, grossen Zwischenwesen scheinen sie selten gänzlich zu verstehen.

Nicilkan

Die Nicilkan, wortwörtlich übersetzt "Kleine Wesen", sind eine Gruppe von Völkern, die sich zwischen den Beinen anderer durchschleichen und gemeinsam eine ganz eigene Kultur und Welt geschaffen haben. Mit ihren magischen Tricks verbergen sie sich gerne vor den Grossen und besonders den Menschen, nutzen kleine Zwischenebenen für sich, spielen Streiche, oder sind auch versteckte Helfer.

Finilkan [Kleine Flügel | Glimmerfeen]

Diese Wesen können so gross wie eine Hand sein oder auch viel kleiner. Ihr Haar gleicht Seidenfäden oder sogar Wolken, ihre Flügel sind denen von Libellen oder Bienen ähnlich und ihre Haut glüht in einer sanften Farbvariation des Regenbogens. Sie werden oft zusammen mit Luftgeistern und manchmal auch anderen Elementargeistern gesehen und sind sehr zutraulich. Sie finden andere Wesen und vor allem Kinder so spannend, dass sie diese manchmal zum Spielen in die Wälder locken und kaum mehr gehen lassen. Es heisst, von einer Finilka berührt zu werden, bringt Glück und gutes Wetter. Jede Glimmerfee findet in einer Düsterfee ihr Gegenstück.


Grenvin [Lebende Zweige | Gnome]

Die Gnome leben in grossen Bäumen, unter Wurzeln und Steinen und manchmal auch in alten Häusern. Sie erinnern manchmal an knollige Äste, manchmal an kleine Tiere mit scharfen Zähnen und können ihre Gestalt wohl auch anpassen, um sich vor anderen zu verstecken. Sie spielen ihrem Umfeld gerne allerlei Streiche und verstecken Dinge, aber was eine Grenvir als ihr Eigentum ansieht, und das kann Gebäude und andere Leute beinhalten, beschützt sie mit allen Mitteln.


Lithrilkan [Kleine Lügner | Kobolde]

Diese Wesen sind etwa eine Hand gross und leben in der Natur, schleichen sich aber gerne in Häuser, um da Dinge auszuleihen und Essen zu stehlen. Wegen dieser Gewohnheit werden sie von den grossen und auch einigen kleinen Völkern nicht so gerne gesehen, und dass sie sehr gerne lügen und voller spontaner Flausen sind, macht es nicht besser. Eine Lithrilka kann aber auch einer gütigen Person kleine Geschenke hinterlassen und verirrte Leute aus dem Wald herausführen. Sie sind begnadete Kletterer und können sehr weit springen und mit ihren grossen Ohren gut hören. Sie einzufangen ist darum fast unmöglich. Jedoch besitzt angeblich jede Lithrilka ihr liebstes eigenes Objekt und hat man dieses, kann man versuchen, sich von dem Wesen ein Geheimnis erzählen zu lassen.


Molilkan [Kleine Feilscher | Wichte]

Die Wichte sind den Gnomen ähnlich, leben aber in kleinen Häusern oder richten sich unter den Häusern der grossen Völker eigene Wohnungen ein. Sie sehen auch menschlicher aus, können aber sehr boshafte Formen annehmen, wenn sie jemandem böse gewillt sind. Sie machen viele Verspechen und versuchen mit den anderen und auch den grossen Völkern unfaire Handel einzugehen, um sich selbst zu bereichern. Werden sie selbst überlistet, zahlen sie es den Gewinnern später möglichst übel heim, man sollte also sehr vorsichtig mit einer Molilka umgehen.


Sirrilkan [Kleine Helfer | Wichtel]

Während die anderen vom kleinen Volk alle sehr eigensinnig sind und selbst in guten Momenten den grossen Völkern nicht ganz selbstlos behilflich sind, geniessen die Sirrilkan tatsächlich, freundlichen Leuten auch ganz ohne direkte Belohnung eine Freude zu machen. Sie kümmern sich um Säuglinge, wenn die Eltern gerade nicht hinschauen, reparieren und putzen Dinge in der Wohnung und singen leise Lieder. Eine Familie, die von Wichtel besucht wird, kann sich sehr glücklich schätzen. Solange man ihnen eine kleine Ecke zum Schlafen und ein paar gute Reste vom Essen übrig lässt, sind auch sie zufrieden. Man sollte nur nie versuchen, ihnen ihre Kappen oder anderen liebsten Gegenstände wegzunehmen, sonst verschwinden sie ganz schnell.


Tefernin [Steinwesen | Zwerglein]

Ähnlich wie die meisten vom kleinen Volk, leben die Tefernin den grossen Völkern nahe, zeigen sich aber nicht immer. Sie sind besonders eigenbrötlerisch und bevorzugen unter der Erde zu leben, wo sie möglichst von niemandem gestört werden. Sie klopfen oft Steine, hohle Bäume und Gegenstände ab, auf der Suche nach guten Verstecken für ihre Edelsteine und andere Schätze. Obwohl die Menschen ihnen einen ähnlichen Namen wie den Zwergen gegeben haben und sie für kleinere Versionen von denen halten, kommen die Tefernin nicht gut mit ihnen aus. Sie kommen aber auch mit den meisten anderen Völkern nicht gut aus und so sieht man sie oft grummeln und fluchen.


Tenilkan [Finstere Kleine | Düsterfeen]

Diese Wesen können so gross wie eine Hand sein oder auch viel kleiner. Ihr Haar gleicht Spinnenfäden oder sogar Moos, ihre Flügel sind trockenen Blättern ähnlich und ihre Augen sind wie dunkle Edelsteine. Sie sind oft mit Wichten, Kobolden und Gnomen unterwegs oder verfolgen die Spuren von Schemenwesen. Sie finden andere Wesen und vor allem Kinder so spannend, dass sie diese manchmal zum Spielen in die Wälder locken und kaum mehr gehen lassen. Es heisst, von einer Tenilka berührt zu werden, macht einen krank und lässt einen Dinge vergessen. Jede Düsterfee findet in einer Glimmerfee ihr Gegenstück.

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