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Schimmernd, edel und schön, so werden die Lichtwesen in alten Geschichten beschrieben. Aber kann helle Magie auch ihre Schattenseiten haben?

Lithinan

Die Lithinan, wortwörtlich übersetzt "Helle Heimat", sind klassische Lichtwesen. Ihr Seelengrad schlägt in Gäas Richtung aus und während einige über starke, aktiv formbare Magie und zeitlose Körper verfügen, sind andere ihrer Quelle weniger nahe, als man denken könnte. Zusammen bringt sie aber die Tatsache, dass sie sich selbst als sehr rein und gut ansehen und kontrolliert durch die Welten und ihre Gefahren ziehen.

Centhen [Die Natürlichen | Waldelfen]

Die Centhen sind die unzähligen Kinder einer bestimmten, besonders alten Nymphe und ihres elfischen Geliebten. Sie besitzen feste Körper und eigene Seelen, jedoch sind sie immer noch nahe an die Natur gebunden, aus der sie ihre magischen Kräfte ziehen, und werden ohne sie schwach und krank. Die Haut einer Centhe soll zart wie ein Blütenblatt sein und erinnert von der Farbe her gemeinsam mit ihrem Haar an die verschiedenen, feinen Blumen des Frühlings, so dass sie für immer an ihre Herkunft erinnert ist. Die magisch erschaffenen Pflanzen der Centhen sind bei vielen Völkern beliebt und ihre Heilkräfte begehrt.


Dimrekyn [Hohe Magie | Hochmagier]

Die Dimrekyn sind die bekannteste und grösste Gruppe unter den hohen Lichtwesen und sehr stolz auf ihre vielseitige und schillernde Magie. Sie treten als grossgewachsene, menschenähnliche Wesen auf, ihre Augen aber glänzen wie echtes Gold und ihr Haar kann jegliche erddenkliche Farbe besitzen. Es heisst, je kräftiger und leuchtender das Haar einer Dimrekyl, umso stärker ihre Magie. Sie bezeichnen sich selbst als das Volk, das den Zaezhan am nächsten steht und haben  keine hohe Meinung von Wesen, die einen sehr niedrigen Magiegrad besitzen. Dies sowie andere angeblich besonders sterbliche Züge wie Alterserscheinungen und Körperbehaarung. Trotz ihrer strengen Ansichten kam es vor, dass sich einige Gruppen von Dimrekyn mit anderen Völkern und später auch den Menschen vermischten. Die meisten von ihnen leben aber in Litharangen, ihrem in Vvasta selbst errichtetem Reich.


Helin [Sonnenzungen | Hochelfen]

Viel ist nicht über die Helin bekannt. Obwohl sie als Hoch- oder Sonnenelfen bezeichnet werden, ist unklar, ob sie überhaupt Gemeinsamkeiten mit  den Elfen teilen, oder eher anderen Zeitlosen nahe waren. Das liegt daran, dass bereits in Ruija nur wenige von ihnen noch vorhanden waren und unbekannt ist, ob überhaupt eine einzige Helik nach dem Götterkrieg noch nach Vvasta gelangt ist. Einige sagen, selbst in Ruija seien sie nur ein Mythos gewesen und in einer noch älteren Welt zurückgeblieben. Viele sagen aber auch, sie hätten durchaus schon eine Helin gesehen und wären von ihr und ihren grossen, den Göttern fast gleichen Kräften gesegnet worden.


Karoslithan [Helle Wächter | Walküren]

Die Karoslithan sind eines der angeblich jüngeren hohen Völker der Lichtwesen und um ihre Entstehung ranken sich viele Mythen. Die gängigste ist, dass sie Kinder der Gottheiten und ihrer Vertrauten sind, die ihre helle Magie, aber nicht ihre direkten Rechte geerbt haben und auch nicht mehr gänzlich unsterblich sind. Einige sagen auch, sie wären von den Gottheiten gesegnete Sterbliche, die sich ihnen für einen eventuellen Kampf gegen die Karosyarran verpflichtet haben. So oder so sehen sie sich selbst als Wächterinnen Zzhas an und sind eines der wenigen Völker, die einen relativ freien Zugang zu den höheren Ebenen besitzen. Eine Karoslitha ist den restlichen Völkern weniger abgeneigt als andere hohe Lichtwesen, jedoch gilt sie trotzdem als sehr stolz und sollte nicht beleidigt werden.


Murphanin [Erdleute | Zwerge]

Bis auf ihren Körperbau und ihre relativ eigene Kultur unterscheiden sich die Murphanin kaum von Menschen und wohl gerade deswegen stehen sie ihnen und den Elfen nahe und verachten hingegen die hohen Zwischenwesen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, zum einen das Wissen alter Welten und Zeiten zu bewahren und zum anderen aber auch den Fortschritt zu suchen. Obwohl sie selbst über keine Magie verfügen, sind sie stark in den Handel mit magischen Objekten involviert. Man kann eine Murphanic eigentlich überall auf Vvasta antreffen, einige unter Menschen, andere mehr unter sich in unterirdischen Städten. Mit Saromur haben sie sich im grossen Gebirge Gahlarias und Luriciellas ein besonders bekanntes, eigenes Reich geformt.


Skyren [Skyras Volk | Engel]

Die Skyren mögen den Dimrekyn in vielen Punkten ähneln, jedoch sind sie gar nicht gut auf jene und auch die meisten anderen Völker zu sprechen. Sie treten als grossgewachsene, humanoide Wesen auf, ihre Augen und ihr Haar kann aber eine jede Farbe des Lichtprismas und des Himmels besitzen. Anders als die Hochmagier besitzen sie auch grosse, magische Flügel, die strahlend hell sind und in der Farbe ihres Haars schillern. Diese werden ihnen von der Obersten ihres Volkes ab einem bestimmten Alter übergeben. Es heisst, eine Skyre muss schwere Verbrechen begangen haben, um ihre Flügel zu verlieren und von ihrer Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Fast alle Skyren leben in Skyrina, einem Land, das ihnen von den Menschen zur Verwaltung überreicht wurde und auf dessen Boden sie ihre eigene Stadt mit einem wundervollen Palast erbaut haben. Obwohl es sich bei den Skyren um mächtige Zeitlose handelt, besitz nur ihre höchste Familie noch über aktive Magie. Sie vermuten, dass dies daran liegt, dass Vvasta weniger stark von Magie durchströmt wird als ihre alte Heimat. Sie sind eines der wenigen Völker, das sich, von der Allmächtigen abgesehen, von allen Gottheiten abgewandt hat.


Wispalen [Lichtgänger | Elfen]

Bis auf ihre spitzen Ohren und ihre relativ eigene Kultur unterscheiden sich die Wispalen kaum von Menschen und wohl gerade deswegen stehen sie ihnen und den Zwergen nahe. Sie sind teilweise zynisch gegenüber der Magie und den hohen Zwischenwesen, teilweise trauern sie diesem verlorenen Erbe nach und versuchen zumindest in der Form von Zaubern und magischen Objekten einen Teil der alten Welt zu bewahren. Man kann eine Wispale eigentlich überall auf Vvasta antreffen, zwei im Zusammenhang mit ihnen besonders bekannte Länder sind aber Anahchi und Thanien.

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