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Wie kleine, leuchtende Lichter oder auch grosse, strahlende Sonnen sind diese Wesen, oft versteckt und wenn doch gefunden, dann sollen sie uns Glück bringen.

Lithenkon

Die Gruppe der Lithenkon, mit "Elementare Lichtwesen" zu übersetzen, befindet sich am hellen Ende des Seelengrads und der Mitte des Stärkegrads. Ihre Mitglieder weisen deutlich magische Fähigkeiten auf, selbst wenn ihr Leben kurz ist.

Bhokin [Blaue Energien | Selkies]

Diese Wesen waren angeblich einst Menschen, die auf der Grenze von Land und Meer gelebt hatten und beides so sehr liebten, dass sie von der Göttin Bhowa, die ebenfalls mal ein Mensch in einer ähnlichen Situation gewesen war, die Möglichkeit erhielten, als Robben tatsächlich an Land wie auch im Meer zu leben. Ihre Anzahl wurde so gross, dass sie irgendwann ihr eigenes Volk gründen. Da sie schon zu einer Zeit in Vvasta lebten, als die Zwischenwesen noch nicht offiziell dahin gehörten, und für das Verschwinden von Leuten mit verantwortlich waren, wurden sie verwünscht und gejagt. Bhowa hörte daraufhin auf, neue Selkies zu kreieren und gab ihrem Volk die Fähigkeit, selbst zwischen Ebenen zu schwimmen, um sie so besser vor den Menschen zu verstecken. Auch nach dem Übertritt der anderen Zwischenwesen nach Vvasta entschieden sich die meisten Bhokin dafür, in ihren eigenen Zwischenebenen zu bleiben und sich nur noch selten zu zeigen. Eine Bhoki mag ohne ihr Fell und die Robbengestalt wie eine gewöhnliche Person wirken, jedoch ist sie sehr anziehend und besitzt besonders viele Talente und wird nie weit vom Meer entfernt leben. Je näher man ihr kommen will, umso mehr entfernt sie sich, bis sie plötzlich im Meer auf immer verschwindet.


Centhen [Die Natürlichen | Waldelfen]

Die Centhen sind die unzähligen Kinder einer bestimmten, besonders alten Nymphe und ihres elfischen Geliebten. Sie besitzen feste Körper und eigene Seelen, jedoch sind sie immer noch nahe an die Natur gebunden, aus der sie ihre magischen Kräfte ziehen, und werden ohne sie schwach und krank. Die Haut einer Centhe soll zart wie ein Blütenblatt sein und erinnert von der Farbe her gemeinsam mit ihrem Haar an die verschiedenen, feinen Blumen des Frühlings, so dass sie für immer an ihre Herkunft erinnert ist. Die magisch erschaffenen Pflanzen der Centhen sind bei vielen Völkern beliebt und ihre Heilkräfte begehrt.


Enkolanar [Elementarpferde | Götterpferde]

Die Enkolanar bilden ihrer göttlichen Ursprünge wegen eine ganz besondere Kategorie unter den Bestien. Das Enkolan besitzt immer die Form eines Pferdes, das genaue Aussehen und die Fähigkeiten dieses Pferdes sind aber von der Unterart abhängig. Angeblich entstanden die ersten Enkolanar, als sich nach der Geburt Läkes mehrere Gottheiten um die Patenschaft für das Kind bemühten. Die Lichtgöttin Laana, die als Symboltier das Pferd besitzt, erschuf zu Läkes Ehren das Hellan, das Sonnenpferd, dessen magisches Horn über Heilkräfte verfügt und alle bezaubert. Shanley, Gott der Lüfte, erfuhr im Voraus davon und änderte darauf aus Unsicherheit seine Pläne. Er erschuf das Skilan, das Himmelspferd, das mit seinen grossen Flügeln über die Wolken reiten kann. Bald erfuhren auch Sena, die Göttin der Gewässer, und Vipka, Göttin des Feuers, von allem und erschufen das Lanlaun und das Flanlank. Das Wasserpferd ist wild und listig und das Feuerpferd voller Energie und Kraft. Lediglich die Erdgöttin Glann behielt ihr ursprüngliches Geschenk, welches dann auch von dem jungen Läke gewählt wurde. Die anderen Götter entliessen die Hellanar, Skilanar, Lanlaunar und Flanlankar daraufhin in die Welten, wo sie bald einen hohen Stellenwert und viel Beachtung unter den Sterblichen fanden.


Finilkan [Kleine Flügel | Glimmerfeen]

Diese Wesen können so gross wie eine Hand sein oder auch viel kleiner. Ihr Haar gleicht Seidenfäden oder sogar Wolken, ihre Flügel sind denen von Libellen oder Bienen ähnlich und ihre Haut glüht in einer sanften Farbvariation des Regenbogens. Sie werden oft zusammen mit Luftgeistern und manchmal auch anderen Elementargeistern gesehen und sind sehr zutraulich. Sie finden andere Wesen und vor allem Kinder so spannend, dass sie diese manchmal zum Spielen in die Wälder locken und kaum mehr gehen lassen. Es heisst, von einer Finilka berührt zu werden, bringt Glück und gutes Wetter. Jede Glimmerfee findet in einer Düsterfee ihr Gegenstück.


Sirrilkan [Kleine Helfer | Wichtel]

Während die anderen vom kleinen Volk alle sehr eigensinnig sind und selbst in guten Momenten den grossen Völkern nicht ganz selbstlos behilflich sind, geniessen die Sirrilkan tatsächlich, freundlichen Leuten auch ganz ohne direkte Belohnung eine Freude zu machen. Sie kümmern sich um Säuglinge, wenn die Eltern gerade nicht hinschauen, reparieren und putzen Dinge in der Wohnung und singen leise Lieder. Eine Familie, die von Wichtel besucht wird, kann sich sehr glücklich schätzen. Solange man ihnen eine kleine Ecke zum Schlafen und ein paar gute Reste vom Essen übrig lässt, sind auch sie zufrieden. Man sollte nur nie versuchen, ihnen ihre Kappen oder anderen liebsten Gegenstände wegzunehmen, sonst verschwinden sie ganz schnell.

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