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Angeblich sind sie so böse und tödlich und doch wollen wir mehr über diese hohen Dämonen lernen. Sie locken uns und wir Menschen folgen ihnen willig.

Drakdreyllen

Die Gruppe der Drakdreyllen, mit "Zeitlose Dämonen“ zu übersetzen, befindet sich deutlich am dunklen Ende des Seelengrads und ihre Mitglieder weisen starke, formbare Magie auf, die sie elegant gemeinsam mit ihren niemals alternden Körpern präsentieren.

Ayvezon [Seelenschlinger | Seelenfresser]

Die Ayvezon würden sich selbst als der sinnlichen Welt entkommen bezeichnen, denn obwohl sie wie andere auch essen, feiern, Kinder haben und leben könnten, ziehen sie sich möglichst auf eine eigene, spirituelle Ebene zurück. Diese Ebene und ihre eigene starke Magie verlangen jedoch einen Preis, den sie sich in Form fremder Energie und Seelen einverleiben. Junge Seelenfresser können noch kaum mit ihrer Macht umgehen und verschlingen deswegen besonders schnell fremde Energie, während bereits ältere Individuen sich besser unter Kontrolle haben, aber den Akt dennoch sehr geniessen. Eine Ayvezo erscheint sehr humanoid, erinnert in ihrer Art aber manche auch an besonders listige Tiere und viele von ihnen behaupten, dass ihre Körper eigentlich noch ganz anders aussehen könnten und nur an die Magielevel Vvastas angepasst sind.


Davaraein [Könige des Unheils | Teufel]

Diese hohen Dämonen ziehen das Unheil und Chaos in jeglicher möglicher Form an und geniessen die Aufmerksamkeit, die sie dadurch erzeugen können. Sie verdrehen anderen Wesen die Köpfe, sehen alles als ein Spiel an und versprechen ihre Macht im Tausch für persönliche Dinge zu teilen. Auch sie können mit Energie und Seelen handeln, im Gegensatz zu den Ayvezon ernährt sich die Davaraei jedoch nicht davon. Sie besitzen gerne ihr eigenes Gefolge aus anderen Dämonen und dunklen Wesen, die sie kontrollieren können, und versuchen in ihrer eigenen Rangordnung aufzusteigen.


Davaruen [Bannteufel | Furien]

Die Davaruen werden manchmal als Schwestern der Davaraein angesehen, manchmal werden sie als die rebellierenden Töchter des Dvarrnuvs selbst bezeichnet und manchmal sehen Leute in ihnen auch einfach hohe Dämonen, die von der Qual anderer leben. Sie besitzen strenge Regeln und Moralwerte, die aber nicht immer mit denen anderer Völker übereinstimmen müssen. Kommt jemand einer Davarue zu nahe und bricht dabei ihre Regeln, wird sie ihn so lange verfolgen, bis sie ihn passend bestraft hat. Man findet diese Dämonen oft in höheren Machtpositionen, aber dies hält sie nicht davon ab,  sich die Finger selbst schmutzig zu machen und allerlei Magie zu nutzen.


Glacialen [Boten des Eises | Nachtelfen]

Mythen zufolge waren die Glacialen einst normale Elfen, doch im Austausch für eigene Magie haben sie sich von der Sonnengöttin abgewandt und wurden damit gestraft, nie mehr direkt im Licht wandeln zu können. Die Göttin der Schatten hatte Mitleid mit ihnen und sie unter ihren Schutz genommen, aber auch noch jetzt bedeutet direktes Sonnenlicht ohne Schutzzauber den Tod für eine Glaciale. Wegen ihrer Herkunft werden sie von anderen Zeitlosen, den Drakar wie auch den Lithan, oft belächelt. Sie versuchen ein so normales Leben wie möglich zu führen, wenn man nur halb offiziell zu den zeitlosen Wesen gehört und die Schemen an einem nagen.


Jiukaron [Traumwächter | grosse Alben]

Die Jiukaron wachen über die Träume anderer Wesen und wandeln auch ihn diesen. Sie können schlechte wie gute Träume verursachen, Mahre verscheuchen oder herbeirufen und mit den Köpfen von Wesen spielen. Meistens halten sie sich aber im Hintergrund und mischen sich nicht offiziell in wichtige Geschehen ein, solange nicht ihr persönlicher Stolz verletzt wird. Manchmal erschafft eine Jiukaros aus ihrer gesammelten Energie und einer fremden Seele ein kleines Geschwister in Form einer Jiuphenic, und hilft ihr, die ersten Schritte in der Welt zu machen.


Karosyarran [Yarrs Wächter | Schemenwächter]

Die dunklen Gottheiten des Pantheons bezeichnen sich selbst meistens gar nicht als solche, sondern als Propheten. Dennoch stehen diese Dämonen mit den hohen Göttern auf einer Stufe. Sie wachen unter anderem über die sieben ältesten Schemen der Urkraft Yarr und überwachen den Fluss der dunklen Magie. Von ihnen existieren sieben Stück und ihre Heimat wird Tenezina genannt, jedoch verbringen sie die meiste Zeit in Vvasta unter Menschen. Mit diesen kann ein Karosyarra direkte Bündnisse eingehen, besonders bekannt den dunklen Hexen.


Koron [Blühende Knochen | Waldschemen]

Für wilde Magie ist es besonders einfach, Körper ohne einen Verstand und die Möglichkeit zur Kontrolle zu übernehmen. Sie pflanzt sich darum manchmal in Pflanzen und Pilzen ein und übernimmt diese auf ihrer Suche nach mehr Energie, die sie verschlingen kann. Bei Waldschemen ist oft unklar, wo sie beginnen und wo sie aufhören und wie man sie wieder los wird. Sie übernehmen manchmal sogar kleine Tiere und machen diese zu einem Teil von sich. Eine besonders mächtige Koros entsteht, wenn das von der Magie übernommene Gebiet einer Nymphe oder einem anderen Naturgeist gehörte und die dazu gezwungen werden, mit den Schemen zu verschmelzen. So eine Koros findet besonders viele Wege, andere Wesen einzulullen und zu sich zu rufen und ist sehr gefährlich.


Meacoun [Einaugen | Zyklopen]

Diese grossen und zurückgezogenen Dämonen sind dafür bekannt, nur ein einziges Auge zu besitzen. Tatsächlich beginnen sie ihr Leben lediglich mit einem Auge, können mit zunehmendem Alter aber noch viele weitere Augen am ganzen Körper entwickeln. Es heisst, dass sie mit diesen Augen die Wahrheit erkennen, aber leider auch ihr eigenes Unglück voraussehen können. Die Augen einer Meacous sind für einige genauso wertvoll wie ihre Weisheit und darum auch leider oft der Grund für ihr Unglück.


Nedileyn [Nachtschrecken | Mahre]

Viel ist nicht über diese düsteren Kreaturen bekannt. Sie wandeln durch die Zwischenwelten und ernähren sich von den Gedanken und Unsicherheiten der Lebenden. Man munkelt, dass sie ihren Ursprung gar nicht in den bekannten Welten haben und sich an die Lebenden klammern, um eben einen Weg hinein zu finden. In einigen Fällen klammern sie isch so stark an ihre Opfer, dass diese all ihre Energie verlieren und sterben. Viele bemerken die Anwesenheit einer Nediley gar nicht oder erst zu spät, jedoch hinterlässt sie grosse magische Verwüstungen, wenn sie zu lange an einem Ort bleibt. Und diejenigen, die einen Mahr vor sich erkennen, können vor Angst ebenfalls beinahe sterben.


Pagselen [Scheinender Tod | Vampire]

Es heisst, die ersten Pagselen sind aus besonders mächtigen, hohen Lichtwesen entstanden, die von Schemen korrumpiert und völlig übernommen und ausgehölt wurden. Ihre Körper spiegeln noch halbwegs ihre frühere Form wider, jedoch sind sie verzerrt und skelettartig und besitzen nur noch wenige sterbliche Bedürfnisse, hauptsächlich das eines tiefen Hungers. Sie verstecken sich in der Finsternis und verzaubern ihre Opfer mit dem hyptnotisierenden Schein und Schimmern ihres Körpers, sind aber auch starke und tödliche Jäger. Eine bereits besonders alte und erfahrene Pagsele kann andere Wesen infizieren und innerhalb eines langen und schwierigen Prozesses verwandeln. Manchmal kommt es vor, dass Wesen freiwillig vom Blut einer Pagsele trinken und sich mit ihren Kräften berauschen und bereichern. Diese niederen Vampire behalten vorerst noch ihr altes Aussehen und können darum andere besonders gut einlullen, verlieren aber nach und nach die Kontrolle, bis sie entweder von den Schemen selbst zerfressen oder zu einer richtigen Pagsele werden.


Teneschan [Schemenhunde | Mondwölfe]

Der Teneschasch ist eine Kreatur, die ihren Ursprung in der Kultur der Shirricia hat. Ursprünglich war dieser nämlich ein Priester der Sternengöttin Navia, der ihr zu nahe stand. Ihr Geliebter, der Mondgott Niuko, verfluchte den Priester und liess ihn von Schemen zerfessen und in eine verzerrte und bestiale Form des Symboltiers Navias, des Wolfs, drängen. Je voller Niukos Mond am Himmel steht, umso stärker wirkt der Fluch, der auch an andere weitergegeben werden kann. Angeblich hat sich dieser Fluch inzwischen in viele Regionen der Welt verbreitet, jedoch ist die Legende des tragischen Monstrums weiterhin bei den Shirricia besonders bekannt, wo er als Nahrhoun bezeichnet wird.


Teneskiran [Fliegende Finsternis | Schemenvögel]

Die freie Göttin Finurena wurde mit einem Fluch geboren und darum von starken Schemen heimgesucht. Sie floh nach Vvasta und lebte dort für viele Jahre in der Form verschiedener Vögel. In der langen Zeit gebar sie vierzehn vogelartige Wesen, die hauptsächlich aus wilden Schemen bestanden und einen Teil des Fluches in sich trugen. Diese vierzehn Wesen werden die Teneskiran genannt. Selbst bezeichnen sich sieben davon als die Töchter des Todes und sieben als die Söhne der Zeit. Eine Teneskira mag auf den ersten Blick wie ein normaler Vogel wirken, jedoch kann sie auch den Körper einer Person stehlen und für eine Weile in diesem leben, wenn sie nicht gerade ihre ursprüngliche Form als wilde Magie annimmt. Was genau das Ziel der Schemenvögel ist, ist unklar. Sie zählen nicht mehr zum Pantheon der Götter, wandeln aber wie diese schon lange durch die Welten und ein jeder von ihnen verkörpert einen anderen Aspekt und beeinflusst die Leute rundherum diesem Aspekt entsprechend. Die Töchter des Todes treten als Rabenvögel auf und die Söhne der Zeit als Eulenvögel.


Yarranayven [Leere Seelen | Rachegeister]

Manch besonders unerfüllte Seele geht nicht sofort zurück zu ihrer Quelle, sondern bleibt noch eine Weile in den Zwischenwelten, um dort unvollendete Dinge in die eigene Hand zu nehmen und Chaos anzurichten. Wie diese Rachegeister genau entstehen, ist den meisten unbekannt. Man weiss lediglich, dass viel Energie nötig ist, besonders wenn der Seele eine neue, stabile Form gegeben werden soll. Eine Yarranayve kann viele Formen haben, aber sie ist düster und wird von kleinen Schemen begleitet.

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