Über die Welt und ihre Bewohner

Die Elemente sind rein und voller Kraft und die Wesen, die ihnen besonders nahe sind, die sind auch dem Gleichgewicht nahe und können es auf alle Seiten ausschlagen lassen.

Dimrekon

Die Gruppe der Dimrekon, mit „Magie des Herzens“ zu übersetzen, erstreckt sich von den helleren bis zu den dunkleren Stufen des Seelengrads und der etwaigen Mitte des Stärkegrads. Ihre Mitglieder weisen diverse magische Fähigkeiten auf, doch sie altern noch.

Ewayven [Wasserseelen | Wassergeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Grundelement Wasser entstanden. Sie sind so bezaubernd und wechselhaft wie ihre Quelle und treten meistens in keiner festen Form auf, können aber die Körper von Tieren übernehmen. Bekannte Beispiele dafür sind Wassermolche und der Regenbogenfisch. Die Ewayve wird als scheu, aber nachtragend beschrieben.


Firanin [Entschlossener Schnee | Eisgeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Nebenelement Eis entstanden. Sie sind so kühl und stoisch wie ihre Quelle und treten immer in einer festen Form auf, die auch der eines Tiers zumindest ähnlich sein kann. Bekannte Beispiele dafür sind Schneewölfe und Eisriesen. Die Firani wird als erbarmungslos beschrieben.


Flarankar [Schlaue Funken | Feuergeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Grundelement Feuer entstanden. Sie sind so glühend und rastlos wie ihre Quelle und treten meistens in keiner festen Form auf, können aber zeitweise die Körper von Tieren übernehmen. Bekannte Beispiele dafür sind Feuersalamander und der Phönix. Die Flarank wird als frech, aber harmlos beschrieben.


Grenvin [Lebende Zweige | Gnome]

Die Gnome leben in grossen Bäumen, unter Wurzeln und Steinen und manchmal auch in alten Häusern. Sie erinnern manchmal an knollige Äste, manchmal an kleine Tiere mit scharfen Zähnen und können ihre Gestalt wohl auch anpassen, um sich vor anderen zu verstecken. Sie spielen ihrem Umfeld gerne allerlei Streiche und verstecken Dinge, aber was eine Grenvir als ihr Eigentum ansieht, und das kann Gebäude und andere Leute beinhalten, beschützt sie mit allen Mitteln.


Molilkan [Kleine Feilscher | Wichte]

Die Wichte sind den Gnomen ähnlich, leben aber in kleinen Häusern oder richten sich unter den Häusern der grossen Völker eigene Wohnungen ein. Sie sehen auch menschlicher aus, können aber sehr boshafte Formen annehmen, wenn sie jemandem böse gewillt sind. Sie machen viele Verspechen und versuchen mit den anderen und auch den grossen Völkern unfaire Handel einzugehen, um sich selbst zu bereichern. Werden sie selbst überlistet, zahlen sie es den Gewinnern später möglichst übel heim, man sollte also sehr vorsichtig mit einer Molilka umgehen.


Murvin [Lebende Erde | Erdgeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Grundelement Erde entstanden. Sie sind so beständig und unaufhaltsam wie ihre Quelle und treten immer in einer festen Form auf, die aber auch die eines Tiers sein kann. Bekannte Beispiele dafür sind Erdkröten und der Golem. Die Murvir wird als gefährlich, aber treu beschrieben.


Leilasehn [Salzige Melodien | Sirenen]

Ob die ersten Leilasehn Kinder von Elementargeistern oder bestimmten Gottheiten sind, oder Wesen eines anderen Volkes waren, die Zuflucht im Wasser suchten, ist nicht mehr so ganz klar und auch ihre eigenen Legenden sind da sehr unterschiedlich. Jedoch ist das heutige Volk der Sirenen eines, das in und am Meer lebt und dafür verschiedene Gestalten anwendet. Sie können als schöne, humanoide Wesen auf Felsen und am Strand erscheinen, aber auch auch mit Fischschwänzen durch das Meer schwimmen oder mit grossen Flügeln den Winden an den Klippen folgen. Im Gegensatz zu ihren Süsswassergeschwistern spielen sie gerne mit anderen Wesen und verführen und entführen auch manchmal welche von ihnen. Die Kinder einer Leilasehl mit anderen Wesen werden nämlich früher oder später den Ruf des Meeres hören und ihnen in dieses folgen und auch andere Wesen können zu einer der ihren gemacht werden.


Leilasuhn [Süsse Melodien | Nixen]

Ob die ersten Leilasuhn Kinder von Elementargeistern oder bestimmten Gottheiten sind, oder Wesen eines anderen Volkes waren, die Zuflucht im Wasser suchten, ist nicht mehr so ganz klar und auch ihre eigenen Legenden sind da sehr unterschiedlich. Jedoch ist das heutige Volk der Nixen eines, das in und an Süssgewässern lebt und dafür verschiedene Gestalten anwendet. Sie können als schöne, humanoide Wesen auf Felsen und unter Wasserfällen erscheinen, aber auch auch mit Fischschwänzen durch das Nass schwimmen, oder sich mit Fuchsschwänzen oder Rehbeinen am Uferschilf sonnen. Im Gegensatz zu ihren Salzwassergeschwistern sind sie eher scheu und zeigen sich nur einzelnen anderen Wesen. Einige sagen, eine Leilasuhl rettet die Seelen Ertrunkener durch einen Kuss und eine Verwandlung, andere sagen, sie ziehen angelockte Wesen selbst hinunter.


Luren [Luft & Wind | Luftgeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Grundelement Luft entstanden. Sie sind so leicht und flüchtig wie ihre Quelle und treten nie in einer festen Form auf, weswegen sie im Gegensatz zu den anderen keine Tiere übernehmen, sondern diese nur begleiten. Bekannte Beispiele dafür sind Windlichter und der singende Wind. Die Lure wird als verspielt, aber unzuverlässig beschrieben.


Sirrisnun [Niedere Diener | Hüllen der Götter]

Die niederen Diener sind mit einem Zauber gefüllte Körper, manchmal in humanoider, manchmal in tierischer Gestalt. Es ist umstritten, ob sie als ein lebendiges Volk bezeichnet werden können, oder nur eines imitieren. Sie können sich bewegen, essen, trinken und mit anderen kommunizieren, aber sie besitzen keine eigenen Bedürfnisse und Seelen. Eine Sirrisnuv übernimmt typischerweise sehr einfache Aufgaben und agiert hauptsächlich innerhalb der Götterdimensionen. Es heisst, man erkennt Sirrisnun an ihren wie reines Metall schimmernden Augen. Gehören sie zu den Zaezhan, sind sie silbern oder selten golden, gehören sie zu den Karosyarran, sind sie kupfern. Sie tragen auch einen passenden kleinen Ring irgendwo am Körper aus dem reinen Metall. Stiehlt man diesen, so heisst es, wird man der neue Meister des Zauberwesens.


Tefernin [Steinwesen | Zwerglein]

Ähnlich wie die meisten vom kleinen Volk, leben die Tefernin den grossen Völkern nahe, zeigen sich aber nicht immer. Sie sind besonders eigenbrötlerisch und bevorzugen unter der Erde zu leben, wo sie möglichst von niemandem gestört werden. Sie klopfen oft Steine, hohle Bäume und Gegenstände ab, auf der Suche nach guten Verstecken für ihre Edelsteine und andere Schätze. Obwohl die Menschen ihnen einen ähnlichen Namen wie den Zwergen gegeben haben und sie für kleinere Versionen von denen halten, kommen die Tefernin nicht gut mit ihnen aus. Sie kommen aber auch mit den meisten anderen Völkern nicht gut aus und so sieht man sie oft grummeln und fluchen.


Teferoan [Beständigkeit im Stein | Trolle]

Diese Geschöpfe werden oft als Kinder besonders alter Naturgeister bezeichnet. Sie beziehen ihre Kraft ebenfalls aus den Elementen, sind aber nicht ganz so abhängig davon, weil sie festere Körper haben, und scheinen darum weltlicher zu leben. Meistens treten sie als humanoide Wesen mit ganzen Familien und nur wenigen Merkmalen auf, die ihre Herkunft verraten. Jedoch können sie sich ihre Form verändern und ihre Anwesenheit vollkommen verschleiern, sollte ihre wahre Herkunft bemerkt werden. Sie sind nämlich nicht nur sehr an Menschen, sondern auch an deren Seelen interessiert. Manchmal verschmilzt eine Teferoa, meistens wenn sie dem Tod nahe ist, vollkommen mit dem Stück Natur, dem sie sich verbunden fühlt. So gibt es Legenden besonders alter und grosser Trolle, die tief schlafen und dabei  Bergen geworden sind.


Waorar [Über den Tieren | Drachen]

Die Zwischenwesen sind der Überzeugung, dass die Drachen die höchsten Tiere und das Bindestück zwischen rein instinktiv gesteuerten und denkenden Wesen bilden. Sie werden darum als ein eigenes Volk gezählt und in grossen Ehren gehalten, auch wenn nur die ältesten von ihnen die Fähigkeit besitzen, Sprache zu verstehen und anzuwenden. Der Waor wird auch als Symboltier der Göttin der reinen Magie Qarunda angesehen, da er nicht oft nur selbst welche verwenden kann, sondern seine Schuppen eines der wenigen, besonders bekannten Dinge sind, die fremde Magie vollkommen blockieren und abschirmen. Drachenschuppen sind darum sehr gefragt, aber auch aus anderen Gründen werden Drachen manchmal gejagt, manchmal verehrt und manchmal sogar als Nutztiere gehalten. Sie werden in vier Untergruppen geteilt, die nach den Grundelementen benannt wurden: Die Waorewan, Waorfan, Waorluven und Waormun. Ein  Beispiel für einen Waorewa ist die Seeschlange in den Tiefen der Meere. Ein Beispiel für einen Waorfam ist der Salamander aus den Feuern von Vulkanen. Ein Beispiel für einen Waorluve ist der Wyvern auf den höchsten Klippen. Ein Beispiel für einen Waormur ist der Lindwurm unter den Wurzeln der ältesten Bäume.

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