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So fremd und doch so nahe, in jedem Hauch der Natur leben die Elementargeister. Sie sind eins mit der Welt und doch absolut frei, aber zu welchem Preis?

Ayvenkon

Die Ayvenkon, wortwörtlich übersetzt "Elementarseelen", sind Naturgeister. Viele von ihnen sind aus der Magie selbst entstanden und tief mit der Welt verbunden, jedoch können auch andere Wesen ihre Körper zurücklassen und durch spezielle, gefährliche Rituale eins mit einigen dieser zeitlosen Geschöpfen werden. Da sie dabei ihre Seelen in Elementarenergie umwandeln, werden sie später nicht mehr in einem Stück in die Über- oder die Unterwelt gelangen. Stattdessen erlöschen sie.

Ewayven [Wasserseelen | Wassergeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Grundelement Wasser entstanden. Sie sind so bezaubernd und wechselhaft wie ihre Quelle und treten meistens in keiner festen Form auf, können aber die Körper von Tieren übernehmen. Bekannte Beispiele dafür sind Wassermolche und der Regenbogenfisch. Die Ewayve wird als scheu, aber nachtragend beschrieben.


Firanin [Entschlossener Schnee | Eisgeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Nebenelement Eis entstanden. Sie sind so kühl und stoisch wie ihre Quelle und treten immer in einer festen Form auf, die auch der eines Tiers zumindest ähnlich sein kann. Bekannte Beispiele dafür sind Schneewölfe und Eisriesen. Die Firani wird als erbarmungslos beschrieben.


Flarankar [Schlaue Funken | Feuergeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Grundelement Feuer entstanden. Sie sind so glühend und rastlos wie ihre Quelle und treten meistens in keiner festen Form auf, können aber zeitweise die Körper von Tieren übernehmen. Bekannte Beispiele dafür sind Feuersalamander und der Phönix. Die Flarank wird als frech, aber harmlos beschrieben.


Murvin [Lebende Erde | Erdgeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Grundelement Erde entstanden. Sie sind so beständig und unaufhaltsam wie ihre Quelle und treten immer in einer festen Form auf, die aber auch die eines Tiers sein kann. Bekannte Beispiele dafür sind Erdkröten und der Golem. Die Murvir wird als gefährlich, aber treu beschrieben.


Kelkilin [Edelsteinseelen | Kelphen]

Die Kelphen sind Naturgeister, die meistens in einer humanoiden Form auftreten und über Berge und vor allem Höhlen und den Untergrund wachen. Der Körper einer Kelkili erinnert an Gestein, aus dem Mineralien, Metalle und manchmal auch Moos, Gräser und Pilze wachsen. Mythen zufolge sind die ersten Kelkilin Kinder der Göttin Kelarin gewesen und pflegen die Schätze der Erde.


Luren [Luft & Wind | Luftgeister]

Diese Naturgeister sind aus dem Grundelement Luft entstanden. Sie sind so leicht und flüchtig wie ihre Quelle und treten nie in einer festen Form auf, weswegen sie im Gegensatz zu den anderen keine Tiere übernehmen, sondern diese nur begleiten. Bekannte Beispiele dafür sind Windlichter und der singende Wind. Die Lure wird als verspielt, aber unzuverlässig beschrieben.


Teferoan [Beständigkeit im Stein | Trolle]

Diese Geschöpfe werden oft als Kinder besonders alter Naturgeister bezeichnet. Sie beziehen ihre Kraft ebenfalls aus den Elementen, sind aber nicht ganz so abhängig davon, weil sie festere Körper haben, und scheinen darum weltlicher zu leben. Meistens treten sie als humanoide Wesen mit ganzen Familien und nur wenigen Merkmalen auf, die ihre Herkunft verraten. Jedoch können sie sich ihre Form verändern und ihre Anwesenheit vollkommen verschleiern, sollte ihre wahre Herkunft bemerkt werden. Sie sind nämlich nicht nur sehr an Menschen, sondern auch an deren Seelen interessiert. Manchmal verschmilzt eine Teferoa, meistens wenn sie dem Tod nahe ist, vollkommen mit dem Stück Natur, dem sie sich verbunden fühlt. So gibt es Legenden besonders alter und grosser Trolle, die tief schlafen und dabei  Bergen geworden sind.


Thanin [Waldgestalten | Nymphen]

Die Nymphen sind Naturgeister, die meistens in einer humanoiden Form auftreten und über Hügel und Täler, Wälder, Pflanzen, Gewässer und allgemein die Natur über der Erde wachen. Der Körper einer Thanic kann Elemente des jeweiligen Orts übernehmen, den sie beschützen will. Mythen zufolge sind einige Thanin direkte Kinder und Anhänger der Götter Skyla und Vastea. Sie verbringen viel Zeit mit den jungen Gottheiten Schewi und Mekau und pflegen die Natur.


Zrinnon [Sturmtänzer | Sylphen]

Die Sylphen sind Naturgeister, die meistens in einer humanoiden Form auftreten und über die Klippen, die Lüfte, das Wetter und alles über dem Boden wachen. Der Körper einer Zrinno wirkt auf den ersten Blick menschlich, jedoch scheint sie jeden Moment beinahe davonzufliegen und sich zu verflüchtigen. Mythen zufolge sind die ersten Zrinnon von der Göttin Zrynnha erschaffen worden, um mit ihr durch die Welten zu reisen und Stürme zu erschaffen.

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