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Neben den hohen Göttern existieren auch viele niedere, kleinere Gottheiten. Alle von ihnen aufzuzählen wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Einige wurden aber so bekannt, dass sie trotz ihres niederen Standes einen offiziellen Platz im Pantheon fanden. Darunter zählen auch die wenigen, die sterblicher Herkunft waren und dennoch an der Macht der Gottheiten Anteil fanden. Eine Situation, die entweder eine grosse Ehre oder ein grosses Verbrechen darstellt.

Die niederen Gottheiten

Einige der niederen Gottheiten, auch Hemedan genannt, mögen in Zzha leben, jedoch besitzen sie nicht die gleiche Macht und den gleichen Einfluss. Sie sind jünger und meistens als ganz oder zu einem Teil Sterbliche geboren. Es gibt wahrscheinlich mehr niedere Gottheiten, als im Pantheon aufgelistet und andere Wesen mit göttlichen Wurzeln, jedoch sind diese nie genug bekannt geworden, um sich im grossen Weltgeschehen zu verewigen.


Arla

[Das versteckte Urteil | Nebel, Vergessen, Erbarmen, Rache | Katzenbär | Tigerauge | Veilchen | rote Ribisel]

Die Tochter von Jo und einem sterblichen Dämon, und die Göttin der Nebel und des Vergessens. Einige Gottheiten waren so entsetzt über den dunklen Teil in ihrer Seele, dass sie Arla schon bald nach ihrer Geburt aussetzen und sogar töten wollten. Erst als Jos ältere Schwester Sanderen sich aus Prinzip ebenfalls von einem Dämon schwängern liess, gaben die anderen Götter nach, wenn sie Arla auch nie als volle Göttin akzeptieren wollten. Arla entwickelte solch einen Hass gegen die anderen und wurde so wild, dass sie ihre Mutter einen Kontrollzauber aussprechen musste, um sie vor Dummheiten zu bewahren. Arla ergriff später die erste Chance, die sich ihr bot, um aus Zzha zu verschwinden und versteckt ihre weiteren Aktionen zu planen.


Schewi

[Die versteckte Vernunft | Natur, Erleben, Offenheit, Rückzug | Hase | Heliotrop | Margerite | schwarze Ribisel]

Der Sohn von Sanderen und einem sterblichen Dämon, und der Gott der Natürlichkeit und des aktiven Erlebens. Er wusste von Anfang an, dass er nur auf die Welt kam, um die anderen Gottheiten unter Druck zu setzen und seine Cousine und Tante zu schützen. Obwohl seine Mutter ihn sehr liebt, wollte er deswegen möglichst wenig mit den anderen Gottheiten zu tun haben und verbrachte die meiste Zeit in der Nähe der Sterblichen als einfacher Naturgeist. Seit Arlas Flucht hatte auch er Zzha nie mehr betreten. Ironischerweise hatte ihn seine defensive Art gegen die anderen Götter und Nähe zu den Sterblichen sehr viele Anhänger und einen festen Platz im Pantheon beschert.


Midal

[Der strahlende Architekt | Baukunst, Planung, Arbeit, Fleiss | Biber | Pyrit | Geranie | Mispel]

Der erste Sterbliche, der jemals im Pantheon der Götter aufgenommen und selbst zu einer Gottheit gemacht wurde. Bereits als mächtiges Lichtwesen geboren, arbeitete er seit der Kreation der Dimensionen für die Gottheiten und hatte die Aufgabe, Zzha selbst und auch viele Gebäude und vor allem Tempel bei den Sterblichen zu entwerfen. Die hohen Gottheiten waren so begeistert von seiner Arbeit, dass sie ihm, als seine Seele schwächer wurde, die Unsterblichkeit und einen Platz im Pantheon schenkten.


Fiuma

[Die weinende Mutter | Fruchtbarkeit, Geburt, Kinder, Schutz | Hamster | Korund | Aster | Sauerdorn]

Die Göttin der Geburt und der Kinder war ebenfalls ursprünglich ein sterbliches Lichtwesen. Sie versuchte sehr lange, eigene Kinder zu haben und schaffte es nie, was sie äusserst verzweifelt werden liess. Dinia versprach ihr deswegen einen ganzen Haufen Kinder und später geriet Fiuma an ein Waisenkind, das sie als eigene Tochter aufnahm. Fiuma nahm später noch mehr Waisen auf und wurde dadurch sehr bekannt – und für eine Weile auch glücklich. Ihr Pech holte sie aber ein, als ihre Tochter selbst bei ihrer Schwangerschaft verstarb und eine Krankheit ihre anderen Kinder befiel. Dinia hatte inzwischen so viel Mitleid mit ihr, dass sie Qarunda dazu überredete, Fiuma zu einer Schutzgöttin und ihre verbliebenen Kinder zu ihren Boten zu machen.


Zrale

[Der listige Sprecher | Botschaften, Reisen, Trug, Verstand | Waschbär | Howlith | Anthurie | kalte Zitrusfrüchte]

Ein sehr listiger und mit vielen Gaben gesegneter Sterblicher, der es schaffte, die Faszination mehrerer Götter und vor allem Shanleys zu erwecken. Er überzeugte das Pantheon so sehr von sich, dass ihm erlaubt wurde, Zzha mehr als einmal und bald auch unbeaufsichtigt zu betreten. Kaum hatte er dieses Vertrauen, stahl Zrale von den drei Quellen, die den Göttern ihre Unsterblichkeit verlieh und wurde dadurch selbst auch unsterblich. Die Gottheiten waren daraufhin natürlich sehr erzürnt, aber sie waren auch beeindruckt und nach vielen anstrengenden Strafen behielten sie Zrale als Teil ihres Pantheons und offizieller Bote Zzhas, wohl auch weil er sich inzwischen gut mit ihrem Lieblingsgott Läke verstand.


Bhowa

[Die bezaubernde Sängerin | Meer, Inseln, Aura, Mitgefühl | Robbe | Chalchuit | Strelitzie | warme Zitrusfrüchte]

Die einzige bekannte menschliche Person, die ins Pantheon erhoben wurde und auch akzeptiert darin bleiben durfte. Sie lebte in den alten Tagen Vvastas und übte ungewollt eine besonders starke Anziehungskraft auf magische Wesen aus. Dies alles wurde so auffällig und so viele Zwischenwesen wollten ständig bei ihr sein, dass Risse im Gefüge zwischen Ruija und Vvasta entstanden. Die Götter beauftragten Läke, sich um Bhowa zu kümmern, aber auch er verliebte sich sofort in sie und wollte nicht mehr zurück nach Zzha, ausser sie würde mit ihm kommen können. Bhowa hat sich seither als eine gute Hilfe für Skyla und auch andere erwiesen und passt auch jetzt noch auf alle Wesen nahe der Strände und des Wasser auf.


Mevin

[Der verstohlene Alchemist | Forschung, Geduld, Gleichheit, Protest | Ameise | Malachit | Gerbera | Schwarzdorn]

Der letzte Sterbliche, der jemals im Pantheon aufgenommen wurde, und das nicht aus freundlichen Gründen. Er ist ebenfalls der einzige Volldämon, der, von den Schemenwächtern ausgenommen, jemals ins Pantheon gelangte. Tatsächlich erlangte er seine Unsterblichkeit nicht durch irgendeinen Trick oder die Gunst der Götter, sondern durch viel Geschick und ein Leben, das er vollkommen seinen Studien widmete. Er löste das Geheimnis der Unsterblichkeit und konnte die Quellen der Götter nachstellen. Die Götter wollten nicht, dass ein Sterblicher die Weltenordnung so durcheinander bringt, weswegen sie seine Arbeit zerstörten, ihn aus den Zwischenebenen entfernten und in ihr Pantheon aufnahmen, gleichzeitig aber auch bestraften und einsperrten. Sie würden ihn nur freilassen und richtig aufnehmen, wenn er ihnen versprach, die gefundenen Geheimnisse niemals weiterzugeben. Mevin gab ihnen das Versprechen niemals und ist deswegen auch heute noch eingesperrt. Nach ihm gaben sie nie wieder einem Sterblichen einen Platz im Pantheon, Mevin gelangte durch seine Hartnäckigkeit jedoch an eine grosse, geheime Anhängerschaft.

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